Skimboarding lernen – Grundlagen, Tricks und Techniken

Skimboarding lernen: Die Grundlagen

 

Finde den richtigen Ort

 

Da es genau wie beim Skateboard möglich ist so einige Tricks auf dem Brett zu stehen, müssen es nicht umbedingt Wellen sein. Für den Einstieg ist vielleicht sogar das flache Gewässer die bessere Wahl.

 

Besorge Dir das passende Skimboard

 

Es gibt schon so einige Skimboards auf dem Markt. Die richtige Wahl hängt von Deiner Größe, Gewicht und von dem ab, was Du damit vorhast.

Skimboard kaufen: Der Guide

 

Fitness

 

Wie auch beim Surfen, ist es auch hier von Vorteil, wenn Du körperlich fit bist. Bevor Du startest, mach Dich warm und dehne Deine Bänder. So vermeidest Du Zerrungen und verlierst nicht die Freude an dem Sport.

 

Trockenübungen

 

Bevor Du das erste Mal über das Wasser gleitest, solltest Du Deinem Geist die Haltung klar machen. Probiere, welcher Fuß bei Dir vorne steht. Was fühlt sich für Dich besser an? Übe das anlaufen. Welchen Fuß setzt Du zuerst auf das Board? Wie fühlt es sich an auf dem Board zu stehen?

 

Nun finde eine gute Position für Deinen ersten Skim

 

Halte das Board vor Dir, eine Hand hinten am Board und eine Hand an der Seite. Finde den richtigen Zeitpunkt. Die Welle rollt aus und der Sand ist mit einem Wasserfilm bedeckt – ab geht´s. Schmeiß das Board werdend des Laufens vor Dich und spring auf.

Achte darauf, dass Du beim Aufspringen, nicht zu viel Druck auf das Board gibst. Der Wasserfilm unter dem Board könnte durchbrochen werden und das Board beleibt im Sand stecken.

 

Übung

 

Nun trainiere ein wenig. Wenn Du sicher auf dem Brett stehst und das flache Wasser meisterst, dann wird es Zeit für die Wellen.

 

Wähle die richtige Welle

 

Eines der wichtigsten Schritte, die der Skimboarder machen muss, ist: Die richte Welle zu wählen. Für den Anfang ist es gut, die Welle zu nehmen, direkt nach dem sie gebrochen ist. Timing ist hier alles.

Mit der Zeit bekommst Du ein gutes Gefühl für die Wellen und auch für Dein Skimboard. Nun verlagere Dein Gewicht im richtigen Moment und  dreh dich in die Welle.

 

Halte die Geschwindigkeit

 

Ein Trick um im flachen Wasser die Geschwindigkeit zu halten, ist das „side-slipping“. Du drehst das Board so, dass Du seitwärts über das Wasser gleitest.

Eine andere und anspruchsvollere Möglichkeit ist, das Gewicht mehr nach vorn zu verlagern. Somit entsteht weniger Reibung. Doch hierbei musst Du aufpassen, dass Du nicht nach vorne überkippst.

Am Anfang kann das Skimboarden etwas frustrierend sein. Doch, wenn Du ein wenig am Ball bleibst wirst Du sehr schnell Forstschritte machen und sehr wahrscheinlich abhängig werden.

Skimboarding Next Level

 

Wenn Du alle Basics des Skimboardens beherrscht, wird es Zeit die fortgeschrittenen Techniken zu lernen. Einige der anfänglichen Schritte hier sind ähnlich wie die zuvor, jetzt jedoch sind wachsame Augen gefragt. Denn wenn Du eine Welle catchen willst, dann wähle die richtige.

Die Welle sollte eng am Ufer brechen, denn Du musst sie ja auch erreichen können. Verzwickt ist nur, dass diese Wellen meist schwer zu reiten sind.

Schau auf das Wasser vor der Welle. In welche Richtung bewegt es sich?

Bewegt sich das Wasser mit einer Geschwindigkeit von 5 km/h Richtung Strand und Du rennst mit 10 km/h, dann gleitest Du mit 15km/h raus zu der Welle.

Bewegt sich das Wasser allerdings Richtung Meer, so wirst Du ausgebremst und wirst wahrscheinlich stecken bleiben.

Deshalb ist es für Dich als Skimmer entscheidend, welche Welle Du wählst.

 

Reite Dein Skimboard in dem Moment wo Du es fallen lässt

 

Um die besten Wellen zu erreichen, musst Du so schnell und locker wie möglich auf Dein Board aufspringen. Das bedeutet Du hast Deinen Fuß schon so gut wie auf dem Board, wenn es auf dem Wasser auftrifft.

 

Verteile Dein Gewicht richtig auf dem Board

 

Du willst während des Tricks die Geschwindigkeit halten. Das bekommst Du hin, indem Du Dein Gewicht richtig verlagerst. Wenn Du aufsteigst, liegt das Gewicht eher hinten auf dem Board, so das die Spitze aus dem Wasser ragt. Bleibst Du allerdings in dieser Pose, wirst Du sehr schnell langsamer werden. Also finde die Balance in der Mitte des Boards.

 

Mach Dich bereit für die Drehung

 

Wenn Du auf die Welle zu gleitest, wird es Zeit für die Drehung. Beuge die Knie, das hilft Dir die Balance zu halten und das Gewicht im richtigen Moment zu verlagern. Um so früher Du die Wendung startest, um so einfacher wird es für Dich sein diese zum Abschluss zu bringen. Jedoch verlierst Du dann auch mehr Geschwindigkeit. Manchmal ist es nützlich die Hand als Wendepunkt zu benutzen.

 

Do the Turn

 

Wenn alles gut läuft, hast Du genug Speed um die Wendung abzuschließen. Wenn nicht, brich ab und versuche es nochmal. Hast Du die Spitze der Welle erreicht, dann zieh das hintere Ende des Boards soweit rum, dass Du die Welle hinunter reitest und wieder in Richtung Strand gleitest.

Das ganze kann schon etwas knifflig sein, denn jede Welle hat ihren eigenen Moment der die Wendung unterstützt. Meist ist dieser Moment, kurz bevor die Welle bricht.

Am einfachsten inezieirst Du die Wendung, indem Du das Gewicht auf das hintere Bein verlagerst. Wenn Du erfahrener wirst, nutzt Du eher die Außenseiten des Skimboards, um nicht langsamer zu werden.

 

Reite die Welle

 

Hast Du die Wendung geschafft, gilt es nun die Welle hinunterzugleiten und die Welle so lange wie möglich an der Shoreline zu reiten. Achte darauf: Bevor Du den Sand erreichst, musst du die Nase des Boards nach oben ziehen, sonst bleibst Du im Sand stecken.

Skimboarden wie die Profis

 

Du hast schon ein wenig Übung, dann wird es Zeit für das nächste Level.

 

Such Dir die beste Welle

 

Als Anfänger suchst Du Dir Wellen die Du schnell von der Seite anfahren kannst. Doch beherrschst Du Dein Skimboard sehr gut und  Du gleitest mit ordentlich Speed, dann suche Dir höhere Wellen die etwas weiter draußen brechen.

 

Such Dir den richtigen Winkel für den Sprung

Wenn Du auf die Welle zusteuerst, schau sie Dir an und wähle den Punkt für den Absprung, bevor Du die Welle erreichst. Geh in die Knie, wenn Du den Boden der Welle erreichst und bereite Dich auf den Sprung vor.

 

Spring im richtigen Moment

 

In dem Moment, wo Dein Board die Lippe der Welle erreicht springst Du ab. Bring ein bisschen mehr Gewicht auf das hintere Ende, so das die Nase des Skimboard etwas nach oben geht.

 

Kontrolliere das Board in der Luft

 

Während Du in der Luft bist, ist es einfacher die Kontrolle über das Board zu behalten, wenn Du den vorderen Fuß auf dem Board lässt. So kannst Du die Drehung von dem Board ein wenig Streuern.

Um mehr Kontrolle zu gewinnen, versuche die Bewegung mit den Knien abzufangen. Wenn du die Knie beugst, wird das Board während des Sprungs unter Deinen Körper geführt. Dadurch wird die Landung einfacher.

 

Strecke Deine Beine für die Landung

 

Dadurch das Du Deine Beine nun wieder ausstreckst, presst sich das Skimboard wieder unter Deine Füße. Diesen Druck brauchst Du, sonst entgleitet Dir das Board.

Skimboard Tricks für jedes Skill Level

 

Um so besser Du wirst um so mehr Tricks wirst Du machen wollen. Hier sind ein paar Tricks für jedes Skill Level.

 

Anfänger-Tricks

 

Flat-, Back- und Frontside 180

Für den Anfang solltest Du den „Flat-, Back- und Frontside 180“ üben. Hierbei drehst Du das Board mit Deinen Füßen, eine halbe Drehung in eine Richtung.

Body Varial

Ein weiterer Trick, ist der „Body Varial“. Hierbei springst Du und drehst Dich auf dem Board.

Hippi Jump

Bei dem „Hippi Jump“ springst Du über eine Rail, während das Skimboard darunter durch gleitet.

 

Tricks für Fortgeschrittene

 

Back- und Frontside 180s

Jetzt kommen die etwas anspruchsvolleren „Back- und Frontside 180s“, wobei Du Dein Board in die Luft popst und Dich eine halbe Drehung mit ihm drehst.

Backside und Frontside Shuvit

Diesen Trick, gibt es auch als „Backside und Frontside Shuvit“, wobei Du in die Luft springst und das Board sich unter Dir dreht.

Tricks für Profis

Nun werden die Dinge etwas komplizierter. Für einen geübten Skater, sind diese Tricks, aber vielleicht gar nicht so schwer.

360 Shuvit

Da wäre der „360 Shuvit“ bei dem sich das Board eine volle Drehung unter Dir zwirbelt.

180 Body Varial

Der „Front- und Backside Bigspin“ kombiniert den „180 Body Varial“ mit einer 360 Grad Board Drehung.

Biospin

Wer es richtig hart haben will, der probiert sich im „Biospin“. Der funktioniert wie der „Bigspin“ nur dreht sich Dein Körper in die ein und das Board in die andere Richtung.

 

Du kannst es natürlich noch weiter auf die Spitze treiben und drehst das Board um 540 Grad und Dein Körper macht eine ganze Drehung. Wie das dann allerdings heißt, können wir Dir auch nich sagen.

Wie siehts aus? Hast Du noch andere Tricks auf Lager?

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